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GRÜNE KOBOLD
Grüne Kobold
Grüne Kobold


Längster Wirt Unknown
Erster Auftritt Amazing Spider-Man #14
Ausrichtung Böse


AllgemeinesBearbeiten

Der grüne Kobold (eng. Green Goblin) ist ein Erzfeind Spider-Mans. Er trat zum ersten Mal in The Amazing Spider-Man #14 auf.

EntstehungsgeschichteBearbeiten

Der skrupellose Geschäftsmann Norman Osborn, der Vater von Harry Osborn, dem besten Freund Peter Parkers, fand in den Unterlagen eines Kollegen die Formel für ein experimentelles Serum, das Körperkraft und Reflexe steigern sollte. In seiner Machtgier wollte er es an sich selbst testen, aber die instabile Flüssigkeit explodierte in der Nähe seines Gesichtes. Er erhielt zwar die besagten Fähigkeiten, doch das Serum kostete ihn auch den Verstand. Er wurde von dem Gedanken beseelt, die New Yorker Unterwelt anzuführen, und entwarf ein Kostüm, das stark an einen Kobold erinnerte, sowie einen Gleiter, der es ihm ermöglichte, zu fliegen. Zusätzlich entwickelte er Granaten, die das Aussehen von brennenden Kürbissen hatten, und Wurfmesser in Form von Fledermäuse
Green lantern.jpg
n. Sein Hauptwunsch war es jedoch immer, den berühmten Spider-Man zu besiegen. Wie zu erwarten war, wurde er jedoch immer vom Netzspinner besiegt, was ihn in seinem Wahn aber nicht hinderte, es erneut zu versuchen.

Schließlich entwickelte Osborn ein Gas, das Spider-Mans „Spinnensinn“ dämpfte, folgte ihm unerkannt zu dessen Wohnung und demaskierte ihn. Anschließend offenbarte er dem verwirrten Peter seine Geheimidentität. Im folgenden Kampf erlitt der Kobold eine Teilamnesie und vergaß sein Alter Ego. Später kehrte die Erinnerung zurück, und Osborn sann auf Rache. Er entführte die Geliebte Peters, Gwen Stacy, und brachte sie zur Brooklyn Bridge. Als Peter die Brücke erreichte, ließ Osborn Gwen in die Tiefe stürzen. Trotz des Rettungsversuches Spider-Mans starb sie. Im folgenden Kampf starb Osborn, durchbohrt von seinem eigenen Gleiter. Später übernahm sein Sohn Harry die Identität des Grünen Kobolds, starb aber an einer neuen Version des „Kobold-Serums“, das ihn vergiftete.

Zwischenzeitlich erschien auch ein guter Kobold. Phil Urich fand die Ausrüstung Harrys und kämpfte mit Spider-Man Seite an Seite. Seine Waffen wurden schließlich von den Sentinels zerstört.

Nach mehr als fünf Jahren kehrte Norman zurück. Das Serum hatte in ihm eine unglaublich schnelle Wundheilung hervorgerufen. Im Laufe der fünf Jahre seiner Abwesenheit hatte sich Osborn zum Anführer eines finsteren Kults, den Scrier, aufgeschwungen, doch sein Hass auf Peter war ungebrochen. Und so schmiedete er einen Plan, um Peter psychologisch zu vernichten. Mit Hilfe des Schakals erschuf Osborn einen Klon von Peter und ließ ihn gegen Spider-Man antreten. Nach einem Kampf mit ihm dachte Peter, sein Klon sei tot. Aber der Klon lebte, nahm den Namen „Ben Reilly“ (Vorname von Peters Onkel und Tante Mays Geburtsname) an, lebte einige Zeit als Weltenbummler und kehrte anschließend nach New York zurück.

Osborn begann, Peter so lange zu manipulieren, bis Peter glaubte, er selbst sei der Klon und Ben sei der echte Peter Parker. Doch Osborns Plan ging nicht auf. Im Glauben, nur ein Klon Spider-Mans zu sein, wollte Peter wieder ein „normales“ Leben führen. Peter gab die Bürde, Spider-Man zu sein, an Ben weiter und zog mit seiner Frau Mary Jane nach Portland. Erbost darüber, dass sein Plan nicht erfolgreich war, beendete Osborn seine psychologischen Winkelzüge und gab sich zu erkennen. Der Kobold griff Ben und Peter an. Ein Kampf entbrannte und Peter musste die Hoffnung aufgeben, dass sein schlimmster Feind tot und begraben sei. Sowohl der Schakal als auch Ben starben während des Kampfes, als dieser versuchte, Peter zu beschützen. Als Bens Leiche in kürzester Zeit zu Staub zerfiel, war dies der Beweis, dass Ben der Klon war und nicht Peter. Peter selbst kam knapp mit dem Leben davon – aber er wusste, sein Erzfeind, der Kobold, war zurück.

Osborn übernahm wieder die Kontrolle über sein industrielles Imperium, und nach kurzer Zeit arrangierte Norman eine feindliche Übernahme des Daily Bugle. Sofort benutzte er die Zeitung, um eine Hetzkampagne gegen Spider-Man zu starten mit dem Ziel, dessen guten Ruf zu ruinieren. Schließlich kam es zum Treffen der Fünf, einem uralten Ritual, bei dem die Teilnehmer per Zufall mit fünf Gaben versehen werden: Macht, Wissen, Unsterblichkeit, Wahnsinn oder Tod. Osborn spekulierte auf die Macht, erhielt aber den Wahnsinn. Spider-Man konnte den Größenwahnsinnigen in einem Kampf besiegen, jedoch fiel diesem das Gebäude des Daily Bugle zum Opfer. Mit Hilfe seiner Scriers entkam Norman dem zusammenstürzenden Gebäude. Mit medizinischen und psychiatrischen Mitteln erreichte Norman wieder eine gewisse Vernunft. Während Osborn sich langsam erholte, schaffte es J. Jonah Jameson wieder, die Kontrolle über den Bugle an sich zu ziehen.

KräfteBearbeiten

Der grüne Kobold hat eine übermenschliche Stärke, er ist hinterlistig und wahnwitzig. Außerdem verfügt er über einen Kampfgleiter an dem Bomben, Raketen und vieles weiteres befestigt sind.

TriviaBearbeiten

- In The Amazing Spider-Man 2: Rise Of Electro kommt der Grüne Kobold vor ist aber nicht Norman sondern Harry der von Dane DeHann gespielt wird. Das Kostüm hat eine schwarz-grüne Rüstung aber ohne Maske und das Gesicht ist etwas grün angefärbt.

In anderen MedienBearbeiten

Im Kinofilm Spider-Man (2002) wird der Grüne Kobold von Willem Dafoe gespielt und stirbt
Spider-man green goblin.jpg
bereits am Ende des Films. Sein Sohn Harry Osborn gibt Spider-Man die Schuld für den Tod seines Vaters. In der Fortsetzung Spider-Man 2 (2004) findet Harry die hinterbliebene Ausrüstung seines Vaters und tritt in Spider-Man 3 (2007) in die Fußstapfen seines Vaters. In den Comics wird Osborn's Chrarakter teils sehr widersprüchlich dargestellt; in einigen Versionen handelt er als Geschäftsmann fast genauso gefühllos wie der Kingpin, in anderen wiederum ist er nur das Opfer seiner gespaltenen Persönlichkeit, die sich an alle jenen rächen will, die ihm Schmerzen zugefügt haben.

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